Übertritt an die sechsstufigen Realschule

 

Der Bildungsweg einer Schülerin der sechsstufigen Realschule beginnt (in der Regel) mit der Aufnahme in die 5. Jahrgangsstufe. Der Großteil der Schülerinnen tritt dabei von der 4. Klasse Grundschule, ein Teil aber auch von der 5. Klasse Hauptschule an die Realschule über. Voraussetzung für die Aufnahme an der Realschule ist ein Übertrittszeugnis, das von der bisher besuchten Schule ausgestellt wird. Maßgeblich hierfür ist die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus erstellte Übertrittsregelung.

Übertritt aus der 4. Klasse Grundschule in die 5. Klasse Realschule


Alle Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe erhalten (ohne Antrag) im Mai des 4. Schuljahres ein von der Grundschule ausgestelltes Übertrittszeugnis. Maßgeblich für den Übertritt von der Grundschule in die Realschule oder auf das Gymnasium sind die Noten in Deutsch, Mathematik sowie im Heimat - und Sachunterricht. Bis zu einer Durchschnittsnote von 2,66 ist der Übertritt an die Realschule uneingeschränkt möglich, bei einer schlechteren Durchschnittsnote kann am Probeunterricht der Realschule teilgenommen werden.

 

 

Wer muss am Probeunterricht der Realschule teilnehmen?

Schülerinnen, die den für den Übertritt an die Realschule geforderten Notendurchschnitt von 2,66 nicht erreicht haben, müssen am Probeunterricht teilnehmen, wenn sie im nächsten Schuljahr die Realschule besuchen möchten.

 

 

Ablauf des Probeunterrichts?

Der dreitägige Probeunterricht wird in den Fächern Deutsch und Mathematik an der Realschule durchgeführt. Der Prüfungszeitraum und die Prüfungsaufgaben werden bayernweit einheitlich vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus festgelegt.

 

 

Probeunterricht bestanden?

Der Probeunterricht ist bestanden, wenn in dem einen Fach mindestens die Note 3 im anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wird. Die Aufnahme an der Realschule ist möglich.

 

 

Probeunterricht nicht bestanden?

Die Schülerin hat den Probeunterricht nicht bestanden, da sie in beiden Fächern mit der Note 4 bewertet wurde. Dennoch ist in diesem Fall die Aufnahme in die Realschule möglich, wenn sich die Eltern dafür entscheiden (Elternentscheid!).

 

 

Wann ist kein Übertritt an die Realschule möglich?

Die Schülerin hat den Probeunterricht nicht bestanden, da sie in einem Fach mit der Note 5 oder Note 6 bewertet wurde. In diesem Fall ist der Übertritt an die Realschule nicht möglich.

 

 

Was bedeutet der Begriff "Gelenkklasse"

An allen weiterführenden Schularten (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) wird die 5. Jahrgangsstufe als "Gelenkklasse bezeichnet. Ziele sind die intensive Förderung der Schülerinnen und Schüler und ggf. der leistungsbezogene Schulartwechsel z. B. für besonders leistungsstarke Schüler.  Die Schulen bieten im konkreten Einzelfall Beratung an.

Übertritt aus der 5. Klasse Hauptschule / Mittelschule  in die 5. Klasse Realschule


 

Für die Realschule benötigt die Schülerin im Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 5

einer öffentlichen Haupt-/Mittelschule in den Fächern Deutsch und Mathematik einen Notendurchschnitt

von 2,5 oder besser.
 

Eine Voranmeldung an der Realschule mit dem Zwischenzeugnis ist erforderlich.
 

Zusätzlich Informationsangebote


 

www.meinbildungsweg.de

Der Übertritt auf einen Blick - Informationen des Kultusministeriums

www.realschule.bayern.de

Beratungsgespräche


Beratungsgespräche mit der Schulleitung der Maria-Ward-Realschule können über das Sekretariat der Schule vereinbart werden. E-Mail

Informationen zum Download (PDF)


 

 

--> Schulprospekt  Maria-Ward-Realschule Mindelheim

--> Schulvertrag

 

 

 

 

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